Krauselocken, ich möchte euch heute eine Methode vorstellen, die mich damals endgültig von einer Transition überzeugt hat: Die Tightly Curly Methode!
 |
| Teri mein Haaridol |
Als ich mich dazu entschlossen hatte, meine Weave endgültig rauszunehmen, war ich zunächst unsicher und wusste nicht so ganz, was ich nun mit meinen Haare anstellen soll. Eine Frau hat mir jedoch Mut gemacht:
Teri LaFlesh, die Gründerin der Seite
TightlyCurly.com.
Definierte Locken wie Teri, das wollte ich haben! Auf ihrer Seite gibt sie den Rat, Leave-In Conditioner zu verwenden - Etwas, was ich zuvor noch nie gehört hatte! Auch nicht, dass man dafür auch herkömmliche Haarspülungen verwenden kann, solange sie die richtigen Inhaltsstoffe haben. In einem speziellen
Wörterbuch gibt sie viele, wichtige Informationen zu einzelnen Inhaltsstoffen. Diese Infos können hilfreich sein. Trotzdem vertraue ich nicht auf alles was sie sagt, denn Teri ist ein Befürworter von Silikonen. Da ich festgestellt habe, dass Silikone für mein Haar eher nicht gut geeignet sind (Zumindest nicht im Leave-In Conditioner), verzichte ich auch weiterhin darauf.
Jetzt aber mal zu Teris Methode. In
How-To Videos erklärt sie Schritt für Schritt, wie sie das mit den Haaren macht. Sie befolgt folgende Schritte um ihre Haare so toll definiert zu bekommen:
Reinigen, Conditioner, Kämmen, Definieren, Trocknen, Schützen und Auffrischen.
Reinigen
Glückliche Haare sind saubere Haare. Darum sollten sie gewaschen werden, mit Shampoo und Conditioner. Je sanfter desto besser und am besten unter der Dusche. Dabei nur die Kopfhaut sanft mit Shampoo einmassieren und dann das Wasser über die Haare laufen lassen. Dadurch reinigt das Shampoo die gesamten Haare, bis zu den Spitzen. Als gutes Shampoo empfiehlt Teri z.B. Feuchtigkeitsshampoos von Garnier Fructis. Ich verwende ein herkömmliches Fuchtigkeitsshampoo von BALEA oder vom Aldi.

Shampooniert eure Haare nur einmal und nicht mehrmals, sonst werden sie zu trocken! Als guten Tipp für definierte Locken gilt, nach dem Shampoonieren die Haare nochmal mit einem Conditioner zu "waschen". Teri nennt diese Conditioner
Rinsing Conditioners. Das sind z.B. Spülungen von
Herbal Essences, die ich selber auch sehr empfehlen kann. Sie sind eher nicht als
Leave-In Conditioner geeignet, da ihre Konsistenz nicht so dick ist. Tragt eine großzügige Menge auf der Kopfhaut auf, verteilt sie auf dem restlichen Haar und spült sie sanft aus.
Conditioner
Jetzt kommt einer der wichtigsten Schritte der Tightly Curly Methode. Leave-In Conditioner, oder wie Teri sie nennt:
Combing Conditioner. Das ist Conditioner, der in den Haare bleibt und nicht ausgewaschen wird. mit diesem Conditioner in den Haaren werden die Haare später gekämmt. Teri empfiehlt dazu folgende
Combing Conditioner. Sie sind in Deutschland leider nicht an jeder Ecke zu bekommen. Man kann aber auch in unseren Drogeriemärkten passende Produkte finden. Wie zum Beispiel die
Alverde Feuchtigkeitsspülung. Außerdem verwende ich gerne
Cholesterol Tea Tree Oil. Das gibt's im
KrauseLocke-Shop.
 |
| Besser mehr als weniger Conditioner! |
Teilt eure noch feuchten Haare locker in zwei Teile auf. Nehmt eine großzügige Portion Conditioner und tragt sie auf einen Teil der Haare auf. Wiederholt das für den anderen Teil. Achtet darauf, dass der Conditioner sich großzügig und dick auf euren Haaren verteilt. Quetscht ihn richtig in eure Haare rein! Seid nicht zu sparsam damit. Das Haar sollte triefen vor lauter Conditioner ;-) Macht euch keine Sorgen: Später kämmt ihr viel Conditioner wieder aus den Haaren raus.
Kämmen
Teri benutzt zum Kämmen ihrer Haare eine
D4 Denman Brush. Teilt eure Haare beim Kämmen in mehrere Strähnen auf. Beginnt beim Kämmen immer an den Haarspitzen und kämmt dort erstmal die Knoten raus und entwirrt sie zusätzlich mit den Fingern. Kämmt euch dann Schritt für Schritt zum Haaransatz hoch. Erschreckt euch nicht, wenn eure Haare zwischenzeitlich aussehen, also hätten sie Tollwut. Das ist nur der Conditioner, der beim Kämmen aufschäumt. Damit es bei Kämmen nicht weh tut, haltet eure Haarsträhnen so fest, wie auf dem Bild rechts unten. Teri nennt das
Pinch-Grip.
 |
| Der Pinch-Grip schützt vor Schmerzen! |
Definieren
Am Ende definiert Teri ihre Haare zusätzlich. Dafür hat sie verschiedene Methoden. Entweder fährt sie mit ihren Fingern durch die Haare, sodass die Locken sich besser zusammen finden. Oder sie dreht sie zusätzlich mit den Fingern auf. Am beliebtesten ist aber die Methode: Die feuchten, gekämmten Locken finden sich automatisch und auf natürliche Weise zusammen. Um diesen Effekt noch zu verstärken, fährt sie mit den Fingern über die einzelnen Strähnen.
Trocknen
Nach der Prozedur lässt Teri ihre Haare von Luft trocknen und rät ausdrücklich: Macht nichts mit euren Haaren, während sie trocknen! Und überhaupt gilt: Trockene Locken sollten nicht gekämmt werden, wenn man sie nicht in eine "Wolke" verwandeln möchte!
Schützen
Um die Haare in der Nacht zu schützen macht Teri sich Zöpfe. Damit man sie am nächsten Morgen besser aufbekommt, dreht sie die Enden der Zöpfe zu sätzlich zu Twists. Sonst macht sie sich auch einen Dutt mit der Pineappling-Technik.
Auffrischen
Am nächsten Morgen macht Teri nicht viel. Sie öffnet die Zöpfe und geht mit ein wenig Wasser und Conditioner durch ihre Haare. Ich benutze dafür meist eine Sprühflasche. Das wirkt auch toll.
Mehr zu Teri's Tightly-Curly Methode könnt ihr auf ihrer
Seite nachlesen. Sie hat mich sehr inspiriert und dazu gebracht, meine Haare wirklich zu lieben und die Pflege meiner Haare zu einem wahren Hobby zu machen.
Liebe Grüße
Eure Esther
Labels: Afrohaare, Haare, Kämmen, Tightly Curly