Diesmal zeig ich, wie ich meine Hennabehandlung durchführe.
Schon mit relaxten Haaren habe ich Henna ab und an benutzt,
heute nutze ich es eher zum aufdicken der Haare als zum färben. Ich hab viel Volumen und viel Haar, das erweckt oft den
Eindruck, dass meine Haare superdick wären. In Wahrheit sind sie aber ziemlich
fein und dünn. Daher wollte ich sie aufdicken. Wie häufig ich es verwende ist ziemlich unterschiedlich. Dieses
Jahr hab ich zweimal gefärbt. Also alle paar Monate. Man kann aber auch häufiger färben
höchstens aber 1 x im Monat, sonst werden die Haare zu sehr strapaziert.
Los geht’s:
Zuerst sollte man alles, was man so braucht an den Start
bringen. Eine Tiefenkur, Shampoo oder Spülung, einen Löffel und wenn man mag Handschuhe. Ein altes T-Shirt, was dreckig werden kann und Zeit!
Als Tiefenkur hab ich diese Dm-Kuren benutzt.
Zum Vorreinigen und Auswaschen habe ich diese Spülungen verwendet.
Man kann Henna auch mit Shampoo auswaschen, da es aber schon an sich die Haare sehr austrocknet, reicht auch eine Spülung. Diese sind milder zum Haar und entziehen ihr weniger Fett und Feuchtigkeit.
Als Basis für das Henna benutzt man grünen Tee. Da es ganz gut ist eine hohe Konzentration des Tees zu erreichen, bietet sich loser Tee gut an.
Zunächst wasche ich meine Haare mit einer Spülung. Wenn man mag kann man sie, wie immer waschen und mit dem Kamm auch entwirren.
Zu dem Pulver und dem Tee mische ich dann noch zwei drei gehäufte Löffel Honig und 2 Löffel Olivenöl dazu.
Diese beiden Bestandteile machen es leichter, das Henna aufzutragen und es ist weicher und gescmeidiger, sodass es sich besser verteilt.
Hier sieht man besonders an meinen Spitzen, das Rötliche vom letzten Färben. Aber meine Haare werden nicht richtig rot. Insgesamt werden sie durch das Henna dunkler. Aber glänzender und einheitlicher.
Ich trag das Henna mit den Händen auf. Die Farbe geht nach eingen Tagen raus.
Wichtig ist ganz sanft auftragen, NICHT kämmen.
Dann noch Tüten auf dem Kopf. Am besten mehrere. Hier benutze ich zwei, insgesamt aber 3 Tüten und ein Band für die Nacht.
Dann lege ich noch ein altes T-Shirt auf mein Kissen. Und es gibt keine Sauerrei!
Achso, ihr müsst das nicht über Nacht machen, aber 4 Std. sollt es schon einwirken.
Morgens wasche ich das Henna aus. Ungefähr 4x. Bis man das Gefühl hat, dass es gut ist.
Hier habe ich dann die Kuren gemischt, und dann ins Haar auftragen.
Nochmal ausgewaschen und Voilá!
Im Ergebnis sind meine Haare sehr viel glänzender und gesünder.
Henna ist für mich unverzichtbar geworden.
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