Meine Haare feiern nachts ohne mich ne Party - dieses Sprichwort dürfte so manchen Krauselocken bekannt vorkommen. Hier ein paar Tipps, wie ihr eure Haare nachts bändigen könnt.
Ihr kennt das bestimmt: Die Haare sind frisch gestylt und sehen blendend aus - und am nächsten Morgen ist alles nur noch Kraut und Rüben. Um dagegen vorzubeugen gibt es einige Tipps und Tricks:
1. Seide / Satin
Zum Schlafen empfiehlt es sich ein Seiden- oder Satintuch um den Kopf
zu binden. Anders als bei Baumwolle und Co. bleiben die Haare nicht in den Fasern
hängen. Unsere Krauselocken mögen zwar einen dicken, kräfigen Eindruck machen - sie sind aber sehr empfindlich und neigen sehr schnell dazu abzubrecehn. Seide oder Satin bieten also eine ziemlich gute Anti-Haarbruch-Garantie, auch
in der Nacht! Ich persönlich habe immer ein altes Seidentuch verwendet, dass ich mit einem Haargummi hinten zubinde, wie einen Pferdeschwanz. Mein Freund hat sich schon an den Anblick gewöhnt - allerdings ist so ein Ding auf dem Kopf nicht für jeden etwas. Vor allem im Sommer stört es und man sieht natürlich nicht besonders vorteilhaft aus. Darum gibt es noch Variante 2:
2. Seidenkissen/ Satinkissen - auch gut gegen Falten!
Wer keine Lust hat sich den Kopf einzuwickeln, kann auch auf einem Seiden- oder Satinkissenbezug schlafen. Das ist übrigens nicht nur hilfreich, um Knoten, Verfilzen und Bruch der Haare vorzubeugen. In Gegensatz zu normalen Baumwollbezügen haben Seidenkissen den zusätzlichen Vorteil, dass sie die Austrocknung der Haut verhindern. Es bilden sich somit weniger Falten im Gesicht und man wacht morgens nicht mit einem zerknautschten Gesicht auf. Ich bin darauf umgestiegen und muss sagen - top! Mein Kopf ist frei und mein Freund erschrickt nicht jedes Mal morgens nach dem Aufwachen ;-)
3. Satinmütze
Eine
Satinmütze ist die praktische Variante vom Seidentuch. Man stülpt sie sich über den Kopf und hat den Vorteil, dass die Haare gur eingepackt sind. Passt, wackelt und hat Luft. Am nächsten Morgen gibt's auch keine lästigen Härchen die irgendwo abstehen. So ein Ding ist nicht teuer (
2,90€ auf Amazon) und praktisch anwendbar. Barbara zeigt euch in einem unserer Videos, wie man so eine Satinmütze verwenden kann.
4. Twists/ Braids/ Pineappling/ Dutt
Natürlich ist nicht nur wichtig womit oder worauf man seine Nacht verbringt - auch die richtigen Frisur ist von Vorteil. Für frisch gestylte Locken empfehle ich einen hohen Dutt oder Zopf - wirklich ganz hoch oben am Kopf, sodass die Haare über Nacht nicht zu sehr verheddern können. Diese Frisur wird auch "Pineappling" genannt, da man mit ihr eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Ananas nicht leugnen kann. ;-)
Ansonsten kann man seine Haare auch in Twists, Bantu Knots oder Braids drehen oder flechten. Vorher sollte man sie allerdings ein wenig anfeuchten und ein paar Tropfen Conditioner hinzufügen. Sonst verknoten sie leicht und das Ergebnis am nächsten Morgen ist nicht besonders schön. Vor allem für Haare, die nicht frisch gewaschen sind empfehlen sich Twists oder Braid Outs vorm zu Bett gehen. Dieses Video im Netz zeigt, wie man auch aus faden Krauselocken wieder einen schönen Lockenkopf zaubern kann:
5. Das richtige Haargummi
Für eine angemessene Schlaffrisur ist auch das richtige Haargummi das A und O. Ich verwende ein Satinhaargummi. Kein schönes Ding aber effektiv, denn er verhindert Haarbruch und ich kann meine Haare am nächten Morgen prima daraus befreien. Sie bleiben nicht hängen. So ein Haargummi kostet nicht viel und gibts bei dm, Rossman, Kick, Tedi oder im 1-Euro-Shop. Die Haare danken die kleine Investition.
Was macht ihr nachts mit euren Haaren?
Liebe Grüße
Eure Esther
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