Strapazierte Haare?! Bootcamp Regeln befolgen!
Verdopple die
Feuchtigkeitszufuhr!
Feuchtigkeit entweicht viel schneller, wenn
das Haar brüchig oder anderweitig geschädigt ist. Deshalb solltest du dein Haar
öfter als einmal täglich mit Feuchtigkeit versorgen, wenn es strapaziert ist.
Das heißt: vor dem Schlafengehen und am Morgen. Abends am besten direkt nachdem du von der Arbeit, Schule was-auch-immer nach Hause gekommen bist. Dabei ist
darauf zu achten, mit welchen Produkten man seine Haare befeuchtet. Viele
Conditioner sind Wasser-basiert und machen das Haar stumpf, wenn sie im
trockenen Haar verteilt werden. Die idealen Feuchtigkeitsspender zwischen den
Haarwäschen sind Öle wie Avocado, Kokos und Olivenöl. Letztere lassen die
Feuchtigkeit sogar ins Haar eindringen.
Mach
deine Haare richtig sauber!
Es gibt bestimmte Produkte,
die durch die Ablagerungen, die die Inhaltsstoffe auf dem Haar
verursachen verhindern, dass die Haare Feuchtigkeit bewahren. Um
hartnäckige Ablagerungen zu vermeiden ist es notwendig diese gründlich auszuwaschen – idealerweise mit Sulfat und
Silikonfreien Shampoos.
Ausfindig machen und
zerstören!
Wenn du bei kämmen etc zu viele Haare
verlierst ist das meist die Folge von Haarbruch und Spliss. Bei der
Ausfindig-machen-und-zerstören-Methode (Search-and-destroy) checkst du deine
Haare vor dem Waschen gründlich durch und schneidest die gespaltenen Spitzen
selber ab. Am besten hältst du deine Haarspitzen vor ein weißes Blatt Papier
ins Licht, um den Spliss besser zu erkennen. Ausfindig-machen-und-zerstören
eignet sich vor jedem Waschgang und sorgt für stärkere, gesündere Haare.
Von
der Wurzel bis zur Spitze!
Klar, es soll immer alles schnell gehen. Aber
gerade beim Auftragen der Haarprodukte ist Geduld und Vorsicht gefragt. Nicht
einfach einreiben und gut ist. Pfelgeprodukte sollten Strähne für Strähne von
der Wurzel bis zur Spitze aufgetragen werden, damit auch wirklich alle Haare
davon profitieren und nicht nur das Deckhaar.
Haare versiegeln!
Diesen Schritt solltest du nie überspringen!
Das Versiegeln der Haare mit einem Öl oder Haarbutter
spendet Feuchtigkeit. Es glättet
die Schuppenschicht und versorgt das
Haar mit Feuchtigkeit über einen
längeren Zeitraum hinweg. Die Die Produkte sollten immer auf leicht feuchten Haaren
aufgetragen werden, damit sie das Haar besser umschließen können. Jojobaöl und Araganöl eignen
sich fantastisch zum Versiegeln. Wenn
das Haar stark beschädigt ist, ist
es am besten dicke Öle wie Rizinusöl
zu verwenden.
Protective Styles!
Protective Styles
lassen die Haare nicht schneller wachsen, verhindern aber übermäßgen Haarbruch
und das führt widerum dazu, dass das Haar im Endeffekt schneller länger wird. Wichtig
bei Protective Styles ist es, vor allem die Haarspitzen geschützt zu halten. Buns,
Twists und Braids sind ideal. Klar, es ist schon manchmal nervig und schwierig
Protective Styles zu tragen – sie machen oft einfach nicht so viel Spaß wie
offene Krauselocken. Die „3-4-Routine“ von Vloggerin Chime Edwards könnte aber
dabei helfen. Chime trägt ihre Haare 3 Tage lang im Protective Style (Twists
nach dem Waschen für gewöhnlich). Und dann noch mal 4 Tage offen.
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Labels: Afrohaare, Haare