Zwei Brüder mit Liebe zur Musik - Samson und Chelo von SAM im Interview!
Mit dem Mixtape "ZWEInullZWÖLF" feierten die Jungs von SAM den Megaerfolg. Jetzt bringen sie ihre EP "Wir" heraus und stehen bei iTunes schon auf Platz 1. Wir von KrauseLocke hatten die Jungs mit den über 65.000 Facebook-Fans im Interview und fanden unter anderem raus, dass ihre Mama stolze Besitzerin eines Afroshops ist.
Ihr beiden seid ja schon ziemlich
bekannt. Für alle Krauselocken da draußen, die euch vielleicht noch nicht
kennen: stellt euch doch kurz mal vor.
Sam: Hey, wir sind SAM.
Chelo: Wir sind Brüder - Samson und Chelo -
und wir machen Musik. Sam rappt, ich bin der DJ.
Wie lange macht ihr beiden schon Musik
und was hat euch zur Musik gebracht?
Sam: Wir spielen seit unserem sechsten
Lebenjahr Instrumente, also machen wir schon ne ganze Weile Musik.
Chelo: Das war damals sehr klassisch orientiert.
Ich glaube das hat uns trotzdem beeinflusst und spiegelt sich irgendwo auch
jetzt in unserer Musik wieder.
Sam: Chelo hat dann mit vielleicht 14 Jahren
angefangen mit DJ-ing und mich dann gleich angesteckt.
Chelo: Naja, du hast schon noch bisschen
gebraucht. (Lacht) So zwei Jahre später hat er dann angefangen zu rappen. Er
ist ja aber auch der „Kleine“ bei uns.
Habt ihr musikalische Vorbilder?
Sam: Mhm, es gibt auf jeden Fall viele
Musiker von denen wir uns inspirieren lassen.
Chelo: Das fängt bei Jimmi Hendrix an, über
Pharell Williams bis hin zu SBTRKT.
Sam: Aber Vorbild hört sich immer gleich so
komisch an. Unser Dad ist vielleicht ein Vorbild für uns ab ein direktes
musikalisches Vorbild haben wir nicht. Eher viele Menschen um uns herum die uns
inspierieren und beeinflusst haben.
Ihr zwei seid Brüder und
augenscheinlich auch Krauselocken. Wo seid ihr beiden aufgewachsen und wo
liegen eure Wurzeln?
Sam: Krauselocken? Haha, ja genau! Unsere Mom
ist aus Sambia, unser Dad aus Deutschland. Wir sind beide in Deutschland
geboren und hier auch aufgewachsen... mit einer streng afrikanisch-schwäbischen
Erziehung, haha.
Wir von KrauseLocke.de sind ein
Onlinemagazin für krause Köpfe und krause Gedanken. Darum bleibt auch eine
Haarfrage nicht aus. Wie pflegt ihr eure Haare und wovon macht ihr euer Styling
abhängig?
Chelo: Wir haben natürlich beide Locken bzw.
krause Haare. Aber wir lassen die eigentlich nie zu lange wachsen. Einmal in
der Woche geht’s zum Berber. Die Fresse, sie glänzt!
Sam: Und wenn wir das doch mal nicht
schaffen, dann gibt’s eben einen Afro.
Schmerzhaftes Haarekämmen und
chemisches Haareglätten – Hat das bei euch oder in eurem Umfeld jemals eine
Rolle gespielt oder geht ihr entspannt mit eurem Hairstyle um?
Sam: Ja, na klar, mega. Unsere Mom hat ein
Afroshop. Wir haben aaalles erlebt und probiert.
Chelo: Hahaha! Wenn jemand Fragen zu Haaren
hat: her damit!
Euer Mixtape ZWEInullZWÖLF kann man
sich kostenlos im Netz downloaden. Beschreibt doch mal in drei Sätzen, was den
Hörer des Albums erwartet und warum man es sich unbedingt anhören sollte.
Sam: das war und ist unser erstes Mixtape. Es
hat für uns eine ganz besondere Bedeutung, weil wir dadurch zu Chimperator
gekommen sind. Damit ging im Grunde alles los. Also wer das noch nicht kennt,
kann sich das auf unserer Seite for free ziehen und ein bisschen unsere
Entwicklung verfolgen.
Chelo: das Mixtape ist jetzt natürlich auch
etwas älter. Wer neue Sachen will, kann sich aber ab morgen die „Wir“-Ep bei iTunes und co ziehen. Ist geil geworden und ist ja quasi unser erster,
„richtiger“ Release.
Welche Bedeutung hatte das Jahr 2012
für euch?
Sam: Wie gesagt, da ging alles los.
Chimperator, die Touren mit Carlo, die ganzen Solo Shows... das war eines der
besten Jahre unseres Lebens bis jetzt.
Chelo: Wir haben ein Mixtape aufgenommen,
einen Plattenvertrag unterschrieben, waren auf großer, komplett ausverkaufter
Tour und haben Dinge erlebt und gesehen mit denen wir niemals gerechnet hätten.
War ein geiles Jahr.
Sam: Ich habe mir deshalb auch MMXII auf
meinen Arm tätowieren lassen. Also das Jahr war wirklich wichtig für
uns.
Was sind die Pläne für 2013?
Chelo: Wir werden wieder ganz viel unterwegs
sein, gefühlt auf jedem Festivals der Welt spielen und zum Herbst hin dann
hoffentlich unsere erste eigene Tour starten.
Sam: Außerdem gibt’s natürlich die „Wir“ EP
und wir arbeiten wie die Verrückten an unserem ersten Album.
Mit Anfang 20 verfügt ihr bereits über
eine beachtliche Fangemeinde. Wie erklärt ihr euch den Hype und wie geht ihr
damit um?
Sam: Das ist auf der einen Seite sehr
merkwürdig und irgendwie fühlt sich das manchmal sogar unwirklich an, auf der
anderen Seite ist es natürlich sehr schön und geil.
Chelo: Carlo und Chimperator haben uns
natürlich viel geholfen und uns sehr gepusht. Vor allem durch die Touren haben
uns sehr viele Leute kennengelernt. Und irgendwie hat denen dann gefallen was
wir machen (lacht) und die sind dabei geblieben.
„You only live once“ – inwiefern ist
das euer Lebensmotto?
Sam: äh..
Chelo: „no risk, no fun“, das ist mein Motto.
In eurem Track „Vorbei“ geht’s auch
ums Älterwerden. Inwiefern spielt das Älterwerden mit Anfang 20 eine Rolle in
eurem Leben und habt ihr in eurem Umfeld Kontakt zu älteren Menschen zB. Im
Seniorenalter? Wenn ja, wie ist der Bezug zu ihnen?
Sam: Naja, das älter werden hat auch schon mit
12 eine große Rolle gespielt... nur wollte man damals eben älter sein und
endlich Haare am Sack haben. Mit Anfang 20 macht man sich eben Gedanken über
die Zukunft. Studieren? Arbeiten? Öhm.. oder vielleicht Rapper werden? Ist
alles nicht so einfach. (lacht.)
Chelo: Wir haben natürlich Großeltern... die
besten der Welt übrigens! Und dann kennen wir noch Kodimey und Sebastian von
Chimperator. Die sind auch beide meeega alt. Aber das war’s auch schon mit dem
Kontakt zu älteren.
Danke fürs Interview, Jungs! Vielleicht laufen wir uns dieses Jahr ja beim SUMMERJAM über den Weg - da seid ihr ja auch im Line Up vertreten!
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